Gefunden!

Jetzt muss ich die Riesenmenge an Büchern auch irgendwo trocken unterbringen. Na ja, über die Treppen nach oben schleppen hat noch nie jemand geschadet. Beim Aufräumen habe ich heute die Erstausgabe des „Sudershäuser Untergrundkurier“ gefunden. Eine Dorfzeitung, die ich in meiner Teenagerzeit gemacht habe. Darin ging es um Meldungen wie „Besoffene klauen Reisigbesen“ oder „Schweine mit Bananenkrankheit“. Ich bin damals mit 16 durch unser kleines Dorf marschiert, Zettel und Stift in der Hand, und habe Meldungen aufgeschrieben, die ich anschließend mit einer Olympia-Schreibmaschine getippt habe. Die Zeitung war zwischen zehn und 18 Seiten stark und lag in unserem Tante-Emma-Laden aus. Preis: 1 Mark

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Er ist da!

Es ist soweit: 200 Kilogramm Bücher mit dem Titel Endstation Abfahrt sind gerade eben angekommen und lagern nun vorerst auf meiner Werkbank. Was vor einem Jahr noch undenkbar war, ist nun Realität: Mein erster Roman ist nicht nur geschrieben, sondern wurde auch verlegt und ist ab sofort erhältlich. Ich habe gemischte Gefühle, blättere in meinem Buch und kann es irgendwie gar noch nicht

Ready to go again

Was 8000 Kilometer mit einem Reifen machen, wenn über die Hälfte davon geradeaus führte, kann man sich ja vorstellen. Die serienmäßig auf dem Scrambler montierten Bridgestone TW42 waren nach der Marokkotour für den Roman nicht nur eckig gefahren, sondern auch total runter. Heute hat der Scrambler neue Gummischuhe bekommen und rollt fortan auf Dunlop TR91. In den kommenden Wochen geht’s erneut on tour. Diesmal auf geheimer Mission quer durch Deutschland bis nach England. Für eine Reportage in MOTORRAD. Erster Eindruck der Dunlops: großartig. Gute Eigendämpfung, federleichtes Abrollen, präzises Lenken, gute Rückmeldung. So mag man das. DSC_5854

Projekt B

Es ist kein Geheimnis: Nach Endstation Abfahrt wird es einen Roman über die Abenteuer einer Männer-WG geben. Diese Männer-WG besteht aus Vater und Sohn. Nachdem meine Reportage „Papa, wann sind wir da?“ im April 2009 für eine Flut von Zuschriften gesorgt hatte, habe ich mit dem Buch begonnen. Es ist mittlerweile gut 250 Seiten stark, 60 Seiten werden wohl noch hinzukommen. Seit Frühjahr 2012 ruht das Projekt, das Manuskript habe ich gestern Abend wieder heraus gekramt und mich eingelesen. Auch die Reportage „Paul will Meer“, die im letzten Jahr erschienen ist, hat mich bestärkt, mein Buch über die Männer-WG endlich zu beenden. DSC_2561

Fertig

Habe heute vor dem Regen mein neues Spielzeug kurz Gassi geführt. Mein Fazit: Die PS der Forty Eight sind völlig ausreichend. Ich habe Einiges umgebaut: Ledersattel, Ledergriffe, Ledertasche, Tankverschluss, seitlicher Kennzeichenhalter, gekürztes Heck. Die erste wichtige Änderung betrifft die Federbeine: Die alten wurden gegen neue Adjustline 630 TS Road von Wilbers ersetzt. Mit Wilbers-Federelementen habe ich bislang nur gute Erfahrungen gemacht. Zweite wichtige Änderung: Die Endschalldämpfer sind durch Slip-on-Dämper „Silverado“ von Miller ersetzt worden. Die Miller-Schalldämpfer sind nicht zu laut, klingen aber dennoch potent genug, dass die Nachbarn nicht lachen. Noch wichtiger als Optik und Klang: Die Anlage hat eine EG-ABE und produziert ein ordentliches Leistungsplus. Sie hat den großen Auspufftest in MOTORRAD 26/2012 gewonnen.

Und es gab News vom Roman. Endstation Abfahrt wird pünktlich zur Book-release-Party fertig gedruckt sein. Hatte schon befürchtet, dass sich die Auslieferung verzögert. Aber nein, alles prima: Ab Ende Juli wird das Buch im Handel sein. Darauf trinken wir einen!DSC_5857

Bamee Moo – 12000 Kilometer für eine Nudelsuppe

Ich habe sie alle genervt. Vom ersten Tag meiner Rückkehr aus dem Thailand-Urlaub. Und das war heute vor fast exakt einem Jahr. Jedem, der es nicht hören wollte, hab‘ ich von ihr vorgeschwärmt: Bamee Moo – eine thailändische Suppe, die ab Dämmerungsbeginn direkt an den Straßen in einer Art überdachter Schubkarre gekocht und ausgeschenkt wird. Bei 30 Grad im Schatten.
Jetzt stehe ich am Bahnhof, das Thermometer zeigt minus sieben Grad. Ich warte auf den Zug, der mich von Stuttgart zum Frankfurter Flughafen bringt. In spätestens 36 Stunden werde ich wieder an diesem Suppenstand auf der Insel Koh Samui stehen. Dann wird der Geschmack, der mich ein Jahr lang wie ein Schatten verfolgt hat, in meinen Gaumen zurückkehren. Noch ist das schwer vorstellbar. Feuchte Kälte durchdringt meine leichte Kleidung, der Schneematsch hat die Mokassins aufgeweicht. Einsteigen in den ICE, Endziel Hamburg-Altona, über Frankfurt, Kassel und Göttingen. Freies Abteil, weicher Sitz, am Fenster rast die Welt vorbei.
Exakt 358 Tage sind seit meinem Suchtbeginn vergangen. Damals, an meinem zweiten Urlaubsabend, hat mich Neugier aus dem sterilen Urlaubsressort gelockt, und Bamee Moo mich vom ersten Löffel an gefangen genommen. Doch es war nicht nur der Geschmack. Es war ein Stück Lebensgefühl. Etwas, von dem ich in meiner Wohnwabe im Stuttgarter Osten nie gehört hatte, geschweige denn es spüren konnte: 2,5 Zimmer, 64 Quadratmeter, Bad mit WC. Fenster mit Blick auf die Stahlbetonwand des Hauses gegenüber. Umgeben vom winterlich belastenden Grau der Wolken, die bis auf den Boden zu reichen scheinen. Ein Abschied ohne Schmerz.
Mannheim, Zwischenstopp. Dreckige Lagerhallen, verrottete Schienenstränge, zerlegte Waggons, in der Ferne ein Funkturm. Noch wenige Minuten bis zum Flughafen. Wird sie wohl noch dort verkauft, am selben Ort? 50 Meter vor einer kleinen Kreuzung, Plastikstühle, Klapptische auf nacktem Boden, der sich bei Regen in glitschigen Morast verwandelt. Von derselben Köchin, mit dem gleichen, unnachahmlichen Geschmack? Ein Gaumengenuss, der scheinbar alle Sinne betört. Etwas, das sich im Unterbewusstsein verankert, mich wie ein Stahlseil umschlingt, und zurück in die Urlaubsflucht zerren möchte.
Allabendlich gegen 19 Uhr, wenn meine Gedanken aus dem Büro seicht abklingen wie eine Geigensinfonie, und ich auf ein Abendessen starre, das ich mir meistens schnell zusammenmixe, schlägt Wehmut über mir zusammen wie eine riesige Welle. Jeder Biss ist da ein Druck aufs Knöpfchen der Erinnerung. Meine Kücheneinrichtung verschwimmt vor meinen Augen. Ich sehe wieder eine fremde, exotische Welt, sprudelndes Leben. Und ich fühle mich mittendrin. Auf dem kippelnden Stuhl vor einem abgegriffenen Tisch, neben einem spärlich beleuchteten Suppenstand. Ein paar Handbreit entfernt vom tosenden Verkehr, der sich im Nadelöhr des Städtchens Mae Nam automatisch verlangsamt. Es riecht nach den Gewürzen der Garküche, nach Sauna, Schweiß und Meer. Es riecht nach Leben.
Dieser Geruchsmix ist sowohl in meiner Wohnung, als auch jetzt hier im Zug schwerlich zu erahnen. Draußen verwischen Pferdekoppeln, blassgrüne Wiesen, spiegelnde Pfützen, flurbegradigte Bäche, an deren Ufern sich Weiden eingenistet haben, und graubraune Teerbänder, auf denen Autos rollen, die selbst am Tag mit Licht fahren. Hoch aufragende Betonschlote, die ihre Pest in die Luft wirbeln. Lkw-Karawanen, Stahlhallen, Containerberge. In der Ferne der Odenwald, aus der Distanz nichts weiter als eine Hügelkette, die wirkt, als wäre sie aus einen Stück Schatten geschnitzt.
12.38 Uhr: Ankunft am Flughafen. 13.25 Uhr: einchecken bei Emirates, Flug EK46 nach Dubai. Zweimaliges Röntgen des Handgepäcks. 14.25 Uhr: Abflug. Flughöhe 11000 Fuß: In den ovalen Löchern des Flugzeugrumpfs wandert eine glitzernde, von der Sonne bestrahlte Wolkendecke, die aussieht wie eine Eislandschaft. Unwillkürlich halte ich Ausschau nach Eisbären und Pinguinen, kann es immer noch nicht fassen, dass mich in weniger als 18 Stunden wohlige Wärme umschließt. 5 Stunden, 20 Minuten berechnete Flugzeit bis zum Zwischenstopp in Dubai. Die zu zerstreuen, steht eine Auswahl von 600 digitalen Kanälen bereit. 200 Filme, unzählige Musikalben. Es gelingt.
Hart setzt die Boeing auf dem International Airport Dubai auf. 3.25 Stunden Aufenthalt. Das Shoppen werde ich mir für den Rückweg sparen. Es ist ein Spaziergang unter goldenen Palmen, durch eine Welt voller Glamour. Porsche. Armani. Gucci. Chanel. Jaeger-LeCoultre. Im zweiten Stock des Shopping-Eldorados reihen sich diverse Imbisse aneinander. McDonalds, Pizza-Hut, Indian-Food, pakistanische Köstlichkeiten, französische Cuisine. Am Ende des kulinarischen Catwalks, von dem man durch eine opulente Glasfläche Blick auf einen Teil des riesigen Fluggeländes hat, auch eine Art thailändisches Fast-Food-Restaurant. Im Angebot: Nudelsuppe. Ich stehe gebannt vor dem Tresen. Starre. Warte. Kämpfe mit mir. Soll ich, oder soll ich nicht?
Bis heute hat es keine andere mit dem Original von der Straßenkreuzung aus Mae Nam aufnehmen können. Seit Suchtbeginn habe ich Bamee Moo in rund 30 thailändischen Restaurants in ganz Deutschland geordert und selten bekommen. Wenn, dann war es immer ein Reinfall. Fade. Bisslos. Verwürzt. Eine Flamme ohne Feuer. Selbst auf meinem Geburtstag, als ich die Suppe nach einem Rezept aus dem Internet selbst zubereitet habe, hatte diese geschmacklich ungefähr so viel mit dem Original gemein, wie ein Gummibärchen mit einer Ölsardine. Dabei hatte ich mir größte Mühe gegeben. War auf der Suche nach frischen Kräutern einen Tag durch Stuttgart gehetzt, und hatte den Sud schon einen Tag zuvor angesetzt, damit er das richtige Aroma bekommt. Doch erstens sind dieselben Kräuter nicht so aromatisch wie in Thailand, zweitens ist die Nudelqualität ausschlaggebend, drittens konnte ich nirgendwo gekochtes und speziell mariniertes Fleisch bekommen, und letztlich bleibt es immer ein Geheimnis, was und wie viel in den Sud kommt, der die einzelnen Zutaten letztlich übergießt und die kulinarischen Puzzlestücke zu einem köstlichen Gesamtbild zusammenfügt.
6,5 Stunden Weiterflug bis Bangkok. Während des Fluges schielt jeder nach seinem Nachbarn, beobachtet, wie er den Joy-Stick, der den Fernsehcomputer führt, bedient. Ein stiller Wettkampf entbrennt darüber, wer sich durch das Menü aus abertausend Möglichkeiten zuerst ans Ziel manövriert. Oder sich die Mahlzeiten möglichst ohne zu kleckern oder seinem Sitznachbarn den Ellenbogen in die Nieren zu bohren, einverleiben kann. Trotz der Enge in der Economy-Class gelingt es mir, ein wenig zu relaxen. Ich döse, sehe dampfende Suppen, die im Licht vorbei rauschender Autos aufblitzen. Sehe Menschen, denen es gelingt, per Stäbchen jede Nudel einzeln zu schnappen, sie zu drehen und elegant in den Mund zu führen. Bamee Moo ist neben Pad Thai, einem im Wog gegarten Mix aus Glasnudeln, Ei, Huhn und diversen Gewürzen, das zweite Nationalgericht des Landes. Mit Preisen zwischen 20 und 35 Baht (40 bis 75 Cent) ist die Suppe darüber hinaus für jeden erschwinglich. Zum Vergleich: Eine Dose Bier kostet 40 Cent, der Liter Benzin ist für 60 Cent zu haben. Handwerker verdienen zwischen 6000 bis 10000 Baht (rund 130 bis 230 Euro) pro Monat. Bamee Moo gilt als Armeleuteessen. Ein Gericht, das ursprünglich aus China stammt, und weder in den Urlaubsressorts noch in den meisten thailändischen Restaurants auf der Karte steht. So ist es nur verständlich, dass mich meine Freundinnen für verrückt erklärt haben: 12000 Flugkilometer, 13 Stunden zusammengefaltet in einer Sitzbatterie wie eine Legehenne ausharren, 24 Stunden beinah ohne Schlaf – für dünne Teigwaren, die im Wasser schwimmen. Verrückt? Vielleicht. Ansichtssache. Doch was ist daran falsch, Träume zu haben und sie zu verwirklichen?
Weiche Landung in Bangkok, das völlig unter einer Dunstglocke begraben ist. Aussteigen. Langer Gang. Einreisestempel. Für einen Aufenthalt bis zu vier Wochen benötigt man als Deutscher Staatsbürger kein Visum. Gepäckausgabe. Letzte Tür. Noch eine Stunde ausharren, dann wird mich eine Boeing per 50-minütigem Flug nach Koh Samui bringen. Der Flughafen der Insel galt lange als einer der kleinsten weltweit. Zumindest, wenn man davon ausgeht, dass Bangkok Airways, denen die 1440 Meter kurze Piste gehört, ihn mit einer relativ großen Boeing anfliegt. Erst beim Durchstoßen der Dunstglocke wird mir klar, wie dicht ich meinem Traum auf den Fersen bin. Unter mir spannt sich die glitzernde Decke des Meeres bis zum Horizont. An dessen Ende mich ein zweiwöchiger Urlaub unter Palmen mit Bamee Moo erwarten. Ich möchte jubeln, einfach losschreien. Vor so viel Glück.
Eigentlich ist die Suppe ein simples Gericht. Ein zwei- bisweilen dreigeteilter Topf wird von einer Gasflamme erhitzt. In dem einen Teil ist Wasser, das zum Erhitzen der Nudeln dient. In den anderen köchelt Sud. Diese sind je nach Garköchin verschieden und gelten als Geheimnis. Als Basis werden oft Knochen ausgekocht. Hinzu kommen zerstampftes, in Chiliöl eingelegtes Knoblauch, Sojasoße, Salz, in Scheiben geschnittener Kohlrabi, zerstückelte Riesenpaprika und diverse Gewürze. Die Nudeln liegen offen aus, man kann bis zu sieben Sorten wählen. Sie werden in einer Schöpfkelle rund eine Minute im kochenden Wasser geschwenkt. Nebenbei werden in einer Schale die weiteren Bestandteile trocken aufgeschichtet. Grünes, geschnittenes Stangengemüse, grüner Chinakohl, gewürfelte Frühlingszwiebeln, Sojasprossen, zerkleinerte Erdnüsse, in Öl frittierter Knoblauch, Blätter der Thai-Petersilie, ein Spritzer Fischsoße als Salzersatz, eine Prise Zucker. Hinzu kommen je nach Kundenwunsch Fischbällchen, Krabbenfleisch, geronnenes Blut oder gekochtes Rindfleisch. Mein Favorit: dünne Scheiben Schweinefleisch aus einem länglichen Filetstück, das zuerst gekocht und anschließend mariniert wird. Anschließend werden die Nudeln hinzu gegeben und das Ganze mit dem Sud aufgegossen. So bleibt das Gemüse knackig, die Nudeln bissfest und das Fleisch herzhaft. Alle Zutaten behalten ihren Eigengeschmack.
Es ist 16.20 Uhr als der Stahlvogel aufsetzt. Ein kleiner bunter Wagen, einer Kindereisenbahn ähnlich, bringt mich zur Gepäckausgabe. Palmen wiegen im warmen Luftstrom, der zärtlich über meine Haut streicht. Draußen vor der Gepäckausgabe warten Taxis. Zwei Stunden später, mein Gepäck ist noch nicht ausgepackt, steht verlassen im Zimmer, sitze ich auf einem wackligen Stuhl. Es ist derselbe Stuhl. Derselbe Tisch. Dieselbe Köchin.
Und derselbe, unnachahmliche Geschmack. Nussig. Scharf. Süß. Crisp. Salzig. Herzhaft. Herb. Fleischig. Frisch. Vital. Voll. Menschgedränge. Strömender Verkehr. 32 Grad, 90 Prozent Luftfeuchtigkeit, in der Ferne ein Gewittersturm und die Brandung der Wellen. Um nichts in der Welt will ich jetzt woanders sein. Oder gar was anders essen.

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Back in town

Zurück von der TT. Mit Millionen von Eindrücken und einem super Gefühl im Bauch. Ich fiebere drauf, die Reportage zu schreiben, freue mich aber besonders, dass die Lackteile für die Forty Eight endlich da sind. Michael hat sich beim Airbrushen mal wieder übertroffen. Das alte Öldosen-Logo, was wir abgewandelt haben, sieht im Vintage-Style auf dem Heckfender einfach spitze aus. Ich bin happy, schraube bis spät in die Nacht, damit ich die Sportster am kommenden Wochenende endlich bewegen kann. Und so sieht das aus:
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TT Camp

Ha! Alle haben gedacht, dass wir auf der Isle of Man im Schlamm versinken. Pustekuchen. Nix da. Es ist strahlender Sonnenschein. Nur haben sie mir das falsche Zelt mitgegeben. Als ich die Verpackung zum ersten Mal sah, dachte ich noch, darin wäre ein maximal komprimierter Schlafsack. Nee, das war ein Zelt. Für alle, die das Luxus-Appartement und die Hundehütte im Vergleich sehen wollen: DSC_9271_2

Aufbruch

Ich bin ganz aufgeregt, denn wir fahren zur Isle of Man. Ich soll dort eine Reportage über die TT schreiben. Mein Lieblingskollege Stefan Kaschel ist auch mit von der Partie. Während der Tour soll er einen Vergleichstest über die beiden Bikes schreiben, mit denen wir unterwegs sind. Eine BMW K 1600 GT und eine Yamaha XTZ 1200 Ténéré. Es ist für mich nicht das erste Mal auf der TT, bereits im Jahr 2000 war ich vor Ort um eine Reportage zu schreiben. Es schon merkwürdig, denn schon auf der Rückreise, wenn man auf der Fähre von Douglas auf’s Festland sitzt, tüftelt man bereits am Plan, im nächsten Jahr wieder zu kommen. Die TT steht nicht nur für das gefährlichste Motorradrennen der Welt, sondern auch für DAS Motorrad-Mekka schlechthin. Jeder motorradbegeisterte sollte zumindest ein Mal im Leben während der Rennen dort gewesen sein. Warum das so ist, dass wird meine Reportage erklären, die in MOTORRAD Heft 17/2013 zu lesen sein wird. Ach ja, und campen sollen wir. Im Schlamm. Und mitten im Leben. Um die TT aus den Augen der Zuschauer heraus zu erleben. Na ja, mal sehen…
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Glück im Unglück

Es war schon immer so: Die Tapferen werden vom Glück belohnt. Zwar hatte ich auf der Anreise strömenden Regen, doch hier in Nordpolen lacht die Sonne. Und das, obwohl über ganz Europa dichte Regenwolken schweben. Warum wir dort hingefahren sind, was wir vorhaben, und um was es sich diesmal dreht, wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Die Story über den Trip wird in MOTORRAD 26/2013 zu lesen sein. Zwei kurze Eindrücke will ich doch verraten:
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